| Turnier der Salzburg Devils |
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Falcons erreichen erstmals nicht das Halbfinale
Mit einer unnötigen Niederlage im ersten Spiel gegen die 80`s verloren die Falcons das erste Gruppenspiel. Zwar war man zu jeder Zeit im Spiel überlegen, jedoch konnte man einfach nicht das Tor treffen. Die sonst so starke Defensive der Falcons zeigte Schwächen. Ein kapitaler Abwehrfehler nützten die 80`s sofort aus. Nach vielen Chancen konnte man schließlich kurz vor der Halbzeit den Anschlusstreffer erzielen. In der zweiten Halbzeit hörte man da auf, wo man angefangen hatte. Die Falcons spielten äußerst unsicher und machten viele Leichtsinnsfehler. Als Olaf Dechant schließlich noch der Schläger brach bei einem Zweikampf mit einem der 80`s Spieler konnte dieser die 1:2 Führung perfekt machen. Zwar versuchte man nun alles, jedoch war man nicht in der Lage das Tor zu treffen. Als man in der letzten Minute Christian Koch auswechselte um mit einen zusätzlichen Feldspieler den Ausgleich zu erzielen wurde wie schon bei den ersten zwei Toren ein Leichtsinnsfehler begangen der sofort bestraft wurde. Die 80`s hatten keine Mühe das Empty-Net-Goal zu erzielen. In der letzten Sekunde konnte man schließlich noch das 2:3 erzielen, dies war jedoch zu Spät und so verlor man das erste Spiel mit 2:3.
Im zweiten Spiel stand man der Mannschaft "Wolfsbarsch gegenüber. Die Mannschaft bestehend aus Akteuren des IHCF & der Wörgler Wölfe spielten sehr routiniert und so entstand ein sehr defensives Spiel. Erst nach einigen Minuten entstanden richtige Chancen auf beiden Seiten. Kurz vor der Pause hatten die Wolfsbarsch die bis dato größte Chance. Andreas Enenkel verhinderte jedoch mit einem überragenden Save eine mögliche Führung der Wolfsbarsch. Zwei Minuten nach der Halbzeit hatten die Falcons eine mögliche Führung in der Hand. Der Goalie der Wolfsbärsche verhinderte jedoch ebenfalls mit einem klasse Save ein Tor. Nun entstanden viele Chancen auf beiden Seiten, die Falcons mussten unbedingt gewinnen um weiterhin im Rennen zu bleiben. Fünf Minuten vor Schluss pokerten die Falcons sehr hoch, als man mit drei Stürmer die letzten Minuten bestritt. Die Offensive Taktik wurde schließlich belohnt und die Falcons gingen durch Alex Specht mit 1:0 in Führung. Nun beschränkte man sich auf Konter zu spielen. Die Abwehr um Olaf Dechant, Benedikt Richter und Danny Viehboeck spielte nun routinierter. Man gewann letztendlich das Spiel mit 1:0.
Das vorletzte Gruppenspiel bestritt man gegen den Gastgeber, den Salzburg Devils. Es entwickelte sich von Anfang an Derbystimmung. Angeheizt von den Devils-Fans dominierten die Salzburger die ersten Minuten. Die Abwehr der Falcons sowie die Nummer 1 der Falcons, Andreas Enenkel verhinderten jedoch einen frühen Rückstand. Nach gut 4 Minuten wurde (wiedermal) ein Leichtsinnsfehler der Falcons eiskalt ausgenutzt. Bei einem verdeckten Schuss hatte Andreas Enenkel keine Chance. Man schreckte diesmal nicht zurück und konnte mit der nächsten Chance sofort den Ausgleich erzielen. Alex Specht verwertete nach Vorarbeit von Eugen Hergert den Ausgleichstreffer. In der zweiten Halbzeit angekommen dominierten die Falcons die ersten Minuten. Das offensive Spiel wurde jedoch bestraft und so war der erneute Rückstand besiegelt. Wie im ersten Spiel lief man nun gegen eine Defensiv-Mauer an. Der Ergeiz wurde letztendlich belohnt und man konnte zwei Minuten vor Schluss den Ausgleichstreffer erzielen (Martin Reiser war der Torschütze). In der letzten Minute schoss Alex Specht nach Vorarbeit von Manuel Henkel das vermeintliche 3:2 Siegtor. Das Tor wurde jedoch vom Refree nicht gegeben. Aus Sicht der Falcons war der Ball knapp hinter der Linie. Das nichtgegebenen Tor fand schließlich nach dem Spiel noch einigen Gesprächsstoff.
Im letzten Spiel ging es gegen die Wörgler Wölfe um alles. Die Wölfe, die mit einigen Jung-Spieler antraten spielten sehr gut und machten den Falcons immer wieder druck. Die erste Halbzeit endete mit einem torlosen 0:0. Die Falcons hatten zwar viele Chancen, jedoch verhinderte der Goalie der Wölfe mit vielen spektakulären Paraden eine mögliche Führung der Falcons. Christian Koch vertrat Andreas Enenkel, der sich im Spiel gegen die Salzburg Devils verletzt hatte sehr gut. Er überzeugte mit vielen Paraden und feierte letztendlich seinen ersten Shootout. Kurz nach der zweiten Halbzeit hatte Benedikt Richter die größte Chance, er schoss kurz hinter dem Mittelpunkt, er traf jedoch nur die Latte. Ein Bullygewinn von Martin Reiser und ein Darrhausfolgender verdeckter Schuss von Manuel Henkel brachte schließlich die nötige 1:0 Führung für die Falcons. Wenig später war der Sieg durch ein Eigentor der Wörgler Wölfe perfekt und so gewann man das Spiel mit 2:0.
Mit 5 Punkten war man schließlich mit den Salzburg Devils und den Wolfsbarschen auf Platz 1 der Tabelle. Normalerweiße zählt bei den Inlinehockeyturnieren durch die kurze Spielzeit der direkte Vergleich. In diesem Fall wären die Falcons im Halbfinale gewesen, da man im direkten Vergleich um Platz 2 gegen die Wolfsbärsche 1:0 gewonnen hat im Habfinale. Dieser Modus wurde jedoch nicht wie bei fast jedem anderen Turnier verfolgt und bleibt auch noch immer für uns Freilassing Falcons völlig unverständlich. Da vom Veranstalter vor dem Spiel erwähnt wurde, dass man nach den gewöhnlichen Turnierregeln spielt fühlte man sich so im Unrecht. Aber bekanntlich weiß man hinterher meist mehr, und aus den Fehlern werden sicherlich beide Seiten lernen.
So beendeten die Falcons zum ersten mal diese Saison ein Turnier vor dem Halbfinale, sportlich gesehen konnte man nicht an den starken Leistungen der anderen Turniere überzeugen, das Fehlen vom Mannschaftskapitän Sergej Wagner war stark zu bemerken. Lediglich Christian Koch überzeugte auf voller Linie und bewies einmal mehr, dass er ein sehr starke Torhüter ist.